Programm
Mittwoch, 01. Oktober 2025
11:30 Uhr Einlass
12:30 Uhr Begrüßung
12:50 Uhr Inklusion im Museum: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
14:00 Uhr Pause
14:20 Uhr Partner*innen stellen sich vor
15:10 Uhr Pause mit Implustreffen für die Teilnehmer*innen
16:00 Uhr Sammlungen für alle: Wie inklusiv sind Museumsbestände?
17:15 Uhr Führung durch die Werkstätten der werk5 GmbH
18:00 Uhr Ende
Donnerstag, 02. Oktober 2025
09:00 Uhr Einlass
09:20 Uhr Begrüßung mit kurzen Rückblick
09:40 Uhr Kultur für wen? Ein kritischer Blick auf Inklusion und Diversität in unserer Kulturlandschaft
10:15 Uhr Pause
10:30 Uhr Barrierefrei erzählen: Inklusive Formate im Fokus
11:45 Uhr Schlusswort
12:00 Uhr Ende der Veranstaltung
Brigitte Vogel-Janotta
Leiterin des Fachbereichs Bildung und Vermittlung im Deutschen Historischen Museum Berlin
Seit 2005 Fachbereichsleiterin des Fachbereichs Bildung und Vermittlung im Deutschen Historischen Museum Berlin, Sprecherin der AG Inklusion, Projektleitung des Outreach-Projektes Aufklärung NOW im Rahmen der Ausstellung „Was ist Aufklärung? Fragen an das 18. Jahhrundert“.
Forschungsinteresse und berufliche Aufgaben: Vergleichende Gesellschaftsgeschichte; historische und politische Bildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Museum; kulturelle Teilhabe aller Menschen; Vermittlung von Geschichte durch unterschiedliche Methoden und Medien; historische Kompetenzen.
Studium der Germanistik, Geschichte und Sozialkunde an den Universitäten Innsbruck und Wien, Abschluss Lehramt. Weiterführendes Studium der deutschen Geschichte des 19. / 20. Jahrhunderts an der FU Berlin. Jahrelange Tätigkeit in der Erwachsenenbildung und als Einzelfallhelferin für in- und ausländische Jugendliche. Seit 1990 Referentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in Berliner kulturhistorischen Ausstellungen.
Von Barrierearmut zur Inklusion
„Museen … müssen in ihrer Gesamtstruktur inklusiv aufgestellt werden. Inklusion ist eine Querschnittsaufgabe, die sich als roter Faden durch das gesamte Hause ziehen muss.“ Das ist das Ergebnis eines dreieinhalbjährigen Verbundprojektes mit mehreren deutschen kulturhistorischen Museen. Ausgehend von der UNHCR-Behindertenkonvention über das Grundgesetz, das Bundesteilhabegesetz und Empfehlungen der Bundesregierungen ist es Pflicht für öffentlich geförderte Institutionen, diese Gesetze umzusetzen. Wie kann jedoch Inklusion gelingen ohne Exklusion zur Folge zu haben. Was bedeutet Inklusion im Museum, und was verstehen wir unter einem Museum für Alle.
In dem Vortrag geht es um Mehrsprachigkeit, Mehr-Sinne-Prinzip, Angebote für blinde und sehbehinderte, gehörlose und schwerhörige Personen sowie um Besucher und Besucherinnen mit Lernschwierigkeiten im DHM. Wer wird jedoch durch diese Auswahl ausgeschlossen? Welche Herausforderungen gehen für Museen mit inklusiven Angeboten einher?